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Aus
der Geschichte Osterrönfelder Turn-und Sport Verein
von 1919
(zum Teil aus dem Gedächtnis niedergeschrieben vom langjährigen Vorsitzenden Sach) Stand 1994 zum 75jährigen Jubiläum. Wer mir beim Update (Stand 2000) helfen kann: Mail to f-k-p@foni.net Im Juni des Jahres 1919 kamen eine Anzahl junger Männer zusammen und beschlossen die Gründung eines Turn- und Spielvereins. Zu den Gründern und ersten Mitgliedern des Vereins gehörten u.a. Hans Graf, Heinrich Graf, Johann Lütje, Peter Höhling, Jürgen Struck, jetzt in Warder, Wilhelm Bruhn. Bald kam zu diesen Mitgliedern die gesamte Jugend ohne Unterschiede des Standes und der Parteizugehörigkeit hinzu. Die Führung des Vereins übernahm Hans Graf. Der Verein trat bald dem Reichsbund für Leibesübungen bei. Zunächst wurde Schlagball gespielt, und zwar auf der Koppel von Detlev Graf, dem heutigen Sportplatz gegenüber. Graf stelle den Platz dem Verein kostenlos zur Verfügung. Da aber manche Nachbarvereine schon Fußball spielten und andere Vereine dazu übergingen, wurde es immer schwieriger, Gegner für Schlagball-spiele zu finden. So sah sich der Verein genötigt, sein ihm liebgewonnenes Schlagballspiel aufzugeben und sich dem Fußballspiel zuzuwenden. Neben dem Spiel wurde namentlich im Winter auch geturnt. An Turngeräten waren aber nur ein Reck und ein Barren vorhanden. Für weitere Geräte fehlte das Geld, und Unterstützungen waren vor keiner Seite zu erwarten. Es mußte eisern gespart werden. Die notwendigen Gelder kamen von den Mitgliedsbeiträgen und aus den Überschüssen von den Vereinsvergnügen. Erste Sportfeste mit Schlag- und Faustball fanden teilweise auch auf der Hauskoppel der ehemaligen Hofstelle Selk statt (jetzt Dorfblick). Das brachte meistens nicht sehr viel. So mußten die Mitglieder manche Ausgaben, die eigentlich der Verein hätte tragen müssen, selber tragen. Etwas besser wurde die Kassenlage, als die Zahl der passiven Mitglieder immer größer wurde. Als man mit dem Fußballspiel begann, mußte man auch eine einheitliche Kleidung haben. Das war in der ersten Jahren nach dem Krieg nicht ganz leicht, denn Bekleidung war knapp. So mußte der Verein nehmen, was greifbar war. So kam der Verein zu seiner Kleidung, die er jetzt noch trägt. Sie gefiel zunächst manchem Mitglied nicht. Hans Graf mußte den Vorsitz bald abgeben. Er wurde nach Grünholz-Tesperhude im Kreise Lauenburg versetzt. An seine Stelle trat Johann Lüthje. Während er den Verein führte, kamen die ersten Streitigkeiten in den Reihen der Mitglieder. Einige Mitglieder unter der Führung von Paul Wilke wollten den Verein verlassen, aus dem (Verein) Reichsbund für Leibesübungen austreten und sich der freien Turnerschaft anschließen. Verärgert legte Johann Lütje den Vorsitz nieder. An seine Stelle trat Jürgen Höhling. Ihm gelang es zunächst, den Frieden notdürftig wieder herzustellen, doch flammte bei irgendwelchen Schwierigkeiten der alte Streit immer wieder auf. Einige Mitglieder traten aus und gingen zu Vereinen der freien Turnerschaft. Es entbrannte ein Kampf um den Turnergruß "Gut Heil!" oder "Frei Heil!". Als Jürgen Höhling als Lehrer nach Tönning versetzt wurde, übernahm Markus Schrum den Verein. Aber ihm gelang es auch nicht, die Streitigkeiten aus der Welt zu schaffen. Da machten einige Mitglieder (passiv) dem Verein den Vorschlag, den Vorsitz in die Hände eines älteren Mitgliedes zu legen. Nun wurde mir die Leitung des Vereins übertragen. Die nächste
Aufgabe bestand nun für mich darin, die Spaltungsbestrebungen zu beseitigen
und vor allem Dingen schwieriger zu machen. Das war am besten durch die
Beschaffung eines eigenen Sportplatzes zu lösen. Der Vorstand stimmte
mir zu, und ich erhielt den Auftrag, alle möglichen Schritte zu unternehmen,
um zu einem eigenen Platz zu kommen. Leider scheiterten die Verhandlungen
mit Detlev Graf über den Kauf des bis dahin benutzten Platzes. Wir wurden
uns über den Preis nicht einig. Erfolgreich waren die Verhandlungen mit
Hans Pahl. Er war bereit, dem Verein bei Barzahlung 1 ha von seiner Koppel
unserem jetzigen Sportplatz - für 2000,- M zu überlassen. So war also
der Platz gesichert, aber es fehlte das Geld zum Kauf. Der Verein verfügte
über 500,- M. Ein Antrag um Unterstützung an die Gemeinde wurde von der
Gemeindever-tretung abgelehnt. In der Vertretung saßen einige Vertreter,
die Sport für ein Übel hielt, das die Jugend von der Arbeit abhielt. Ich
wandte mich nun persönlich an Landrat Steltzer und bat um Unterstützung.
Seine erste Frage war: "Was gibt die Gemeinde?" Als ich ihm erklären mußte:
"Die Gemeindevertretung hat eine Unterstützung abgelehnt", erhielt ich
die Antwort: "Dann kann ich ihnen leider nicht helfen. Die Gemeinde muß
durch einen Zuschuß zeigen, daß sie den Ankauf eines Sportplatzes begrüßt."
Ich erklärte ihm, ich könnte durch Freunde des Sports von Gliedern der
Gemeinde Geld aufbringen. Darauf erhielt ich die Antwort "Dann kann ich
ihnen helfen". Der Verein stellte seine 500,- M zur Verfügung. Als ich
erneut beim Landrat vorsprach und ihm mitteilte, daß ich 500,- M zur Verfügung
hätte, gab er aus Mitteln der Jugendpflege 1000,- M und als ich ihm die
Zusicherung gab, der Verein würde auch die Verpflichtung übernehmen, die
Schule auf dem Platz spielen zu lassen, erhielt ich weitere 500,- M. So
war also das Geld für den Ankauf beisammen. Der Platz wurde also gekauft.
Aber es fehlten noch Mittel für die Vermessung des Platzes, für die Umschreibung,
für die Fußballtore, für die Einfriedung Unser Sportplatz blieb leer und wurde nur von der Schule benutzt. Als dann 1939 der Krieg ausbrach und die Jugend eingezogen wurde, hörte das Spielen und Turnen ganz auf. Unser Sportplatz wurde als Abstellort für militärische Formationen benutzt. Die Holzeinfriedung um den Spielplatz wurde zerbrochen und verheizt, die Drahteinfriedung durchlöchert, die Eingangstore umgefahren. Beschwerden bei den einzelnen Formationen hatten keinen Erfolg. Man erhielt die Antwort " Die Schäden werd en alle nach Beendigung des Krieges ersetzt. " Doch daran hat niemand nach dem totalen Zusammenbruch gedacht. Vielmehr sollte nach dem Ende des Krieges der Sportplatz als Eigentum der Partei in das Eigentum der Gemeinde überführt werden. Es bedurfte eines langen Federkrieges zwischen dem von der Besatzungsmacht damit Beauftragten, das Eigentum der Partei in Gemeindeeigentum zu überführen, Bürgermeister Feldmann, Einfeld, davon zu überzeugen, daß unser Verein die Gleichschaltung ablehnt und Mitglied des Reichsbundes war. Erst, als ich ihn durch Belege, daß die Beiträge dauernd abgeführt waren, wenn auch zuletzt nur von Heinrich Rohwer und mir, überzeugte, wurde dem Verein das Eigentumsrecht von ihm bestätigt. Wenn auch alles auf dem Platz, den der Verein sich so mühsam erworben hatte, zerstört wurde, so blieb doch der Platz dem Verein erhalten. Das war großes Glück. Nun konnte der Spielbetrieb doch wieder aufgenommen werden. Das geschah auch im Jahre 1946, nachdem die Jugend aus dem Kriege und der Gefangenschaft zurückgekehrt war. Die 1. Platzmeisterwohnung wurde 1946 aufgestellt. Es handelt sich hier um eine Baracke der ehemaligen Lungenheilstätte aus dem Schäferkatenweg. Sie ist bis heute erhalten, wurde jedoch zwischenzeitlich mit Verblendmauerwerk versehen. Es ging nun stetig aufwärts. Steigende Mitgliederzahlen, der Aufstieg der 1. Fußballmannschaft in die Bezirksliga (1951) und die Erweiterung der sportlichen Angebotspalette unterstreichen dies, Dabei kam der Verein der Bau der Schule mit einer Sporthalle für die Sparten Tischtennis, Prellball und Turnen zugute. Auf dem Sportplatz wurde in Eigenleistung ein großes Sportheim mit Umkleide- und Duschkabinen errichtet. Man baute neue Ballfangzäune. Seit 1977 existiert auch eine Tennisabteilung. Es gibt inzwischen drei Plätze und ein eigenes Tennisheim. Trotz all dieser Aktivitäten kommt auch das gesellige Vereinsleben zu seinem Recht, so sind der Adventskaffee und das OTSV-Sommerfest fester Bestandteil des örtlichen Gesellschaftslebens. Ruhmreiche OTSV-Fußballsenioren Die 1. Mannschaft des OTSV wurde in der Saison 1949/50 Meister der 1. Kreisklasse im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie schaffte dann den Aufstieg in die damals nach der Regionalliga und der Amateurliga dritthöchste Klasse: die Bezirksliga Ost. Schon im ersten Jahr nach dem Aufstieg mußte man jedoch erkennen, wie stark die Klasse war. Nur mit viel Mühe konnte der Abstieg verhindert werden. Zwei Jahre später schien er jedoch unausweichlich. Nach 12 Spielen waren die "Zitronengelben" abgeschlagen Tabellenletzter. Mit einer eindrucksvollen Serie rettete sich die Truppe um Willi Bock mit 23:25 Punkten doch noch vor dem Abstieg, von nun an ging es dann aber bergauf. In diesem Jahr gehörten mit den Torjägern Doose und Neuhaus, sowie Mester, Allenberg, Stolley und Gronert zeitweise sechs Spieler zur Rendsburger Kreisauswahl. Mit dem Rendsburger TSV, dem Büdelsdorfer TSV, dem Wiker TSV lieferte sich die Mannschaft einen spannenden Kampf um die Meisterschaft. Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich jedoch beim Spitzenspiel BTSV-OTSV vor über 3000 Besuchern im Eiderstadion Büdelsdorf, als sich der Osterrönfelder Torwart Heinz Birchert schwere Kopfverletzungen zuzog, denen er tags darauf erlag. Der OTSV wurde zwar Herbstmeister, mußte sich am Ende jedoch hinter dem BTSV und dem Wiker SV bei 39:17 Punkten mit Platz 3 begnügen. Auch im nächsten Jahr konnte man nochmals oben mitspielen. Am Ende mußte die Mannschaft jedoch mit Platz 5 zufrieden sein. Nach zwei weiteren Jahren in der oberen Tabellenhälfte, in denen vor allem die Lokalderbys gegen den RTSV und den BTSV vor über 1000 Zuschauern zu den Höhepunkten gehörten, ging der Weg ab 1961 wieder bergab. Bis dahin gehörten Spieler wie Doose, Mester, Neuhaus, Schütz zum Stamm der Rendsburger Kreisauswahl. In der Bezirksliga wurde es nach vielen erfolgreichen Jahren für die Ligamannschaft immer schwerer. 1962 schwebte die OTSV-Liga auch lange in akuter Abstiegsgefahr, Der Abstieg konnte mit 17:43 Punkten erst kurz vor Saisonende verhindert werden. Ein Jahr später kam es noch schlimmer. Erst mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen gegen den Eckernförder SV und den TSV Lütjenburg brachten 20:40 Punkte und Platz 14. Ein Sieg im Entscheidungsspiel gegen den MTV Dänischenhagen reichte zum Erhalt der Klasse. Nachdem sich das Team auf einigen Positionen verstärken konnte, langte es in den nächsten Jahren zu Mittelplätzen. 1966 war dann ein "schwarzes Jahr" für den Fußball in Osterrönfeld. Die "Erste" mußte zusammen mit der Zweiten als Tabellenletzter den Gang in die Kreisliga antreten. Es gelang dem Team jedoch auf Anhieb Platz 2 einzunehmen. Somit war man berechtigt an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga teilzunehmen. Nach drei Niederlagen und nur einem Unterschieden wurde es aber nur der fünfte und letzte Platz in ihrer Gruppe. Auch die nächsten Serien sahen den OTSV stets vorn in der Kreisliga. 1970 errang man hinter dem Nachbarn aus Audorf mit 44:16 Punkten und 82:38 Toren die Vizemeisterschaft in der Kreisliga Rendsburg und qualifizierte sich damit für die neugeschaffene Kreisliga Rendsburg-Eckernförde. Auch dort mußte der OTSV wieder einem Nachbarn im Meisterschaftskampf den Vortritt lassen. 41:19 Punkte reichten nur zu Rang 2. Mit diesem zweiten Platz war der OTSV für die neugeschaffene Bezirksklasse Ost qualifiziert. Dort spielte die Liga auch gleich eine hervorragende Rolle und versuchte wieder in die Bezirksliga aufzusteigen. Aber irgendwie galt die Mannschaft als ewiger Zweiter. So mußte man auch 1973 dem Suchsdorfer SV den Vortritt lassen. 40:20 Punkte reichten nur zur Vizemeisterschaft. Auch in den nächsten Jahren mischte der OTSV fast durchweg oben mit. Der große Sprung sollte aber noch auf sich warten lassen. Die Verpflichtung
von Trainer Paul Peleikis sollte sich 1979 als Glücksgriff erweisen. Schon
im ersten Trainerjahr wurde fast der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.
Mit 40:20 Punkten war man am Ende jedoch um einen Punkt schlechter als
der Meister und Aufsteiger FC Süd Kiel. In der darauffolgenden Spielserie
1980/81 mußte die 1.Mannschaft erst im 26. Spiel die erste Niederlage
mit 2:3 bei Vineta Audorf einstecken. Unvergessen bleibt hier aber der
Spielabbruch gegen den späteren Meister RTSV II. Die am grünen Tisch verlorenen
Punkte kosteten die Meisterschaft. 46:14 Punkte berechtigten aber zum
Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen den SSV Bredenbek. Jedoch verlor
der OTSV mit 0:2 nach Verlängerung. In den folgenden drei Jahren belegte
man zwar immer einen Platz im ersten Tabellendrittel, es gelang aber nie
ganz nach oben zu kommen. Jürgen Hein, 1982 zum OTSV gekommen, schaffte
es dann, eine schlagkräftige Truppe zu formen. Endlich wurde man Meister
der Bezirksklasse und stieg in die Bezirksliga auf, das mit 47:13 Punkten.
Erstmals in der Vereinsgeschichte gewann man vor 1200 Zuschauern in Osterrönfeld
ein dramatisches Spiel gegen den Landesligisten Eckernförder SV den Bezirkspokal.
Beim 5:2 nach Elfmeterschießen hielt Torwart Krummlinde vier Elfmeter.
Nach einem sensationellen 2:1 gegen den Landesligisten VfL Bad Schwartau
stand Mit der Wiederaufnahme des Fußballsports in Osterrönfeld nach dem Kriege hatte der OTSV soviel Zulauf, daß auch eine "Reserve" gemeldet werden konnte. Im Zuge der damals erfolgreichen Ligamannschaft schaffte sie den Aufstieg von der untersten Klasse (2. Kreisklasse Rendsburg) in die 1. Kreisklasse (eine Klasse unter der Bezirksliga). Die "Reserve" errang 1957 gar die Vizemeisterschaft, durfte an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga Ost aber nicht teilnehmen, da die "Erste" schon dort spielte. Auch in der Folgezeit spielte die "Reserve" eine gute Rolle in der Rendsburger Fußballszene. 1960 und 1961 belegten sie jeweils Rang 3 in der Kreisklasse Rendsburg. Mit den Abstiegsproblemen der Liga brachen aber auch für die "Reserve" (oder die "Zweite", wie es später hieß) schwierige Zeiten an. 1962 mußte man mit 9:39 Punkten in die Kreisliga A absteigen. Zwei Jahre später erzielte die Truppe dort aber 41:7 Punkte und kam als Zweiter in die Kreisliga zurück, die die Zweite 1966 allerdings als Vorletzter wieder verlassen mußte. Den sofortigen Wiederaufstieg blockierte im nächsten Jahr die in die Kreisliga abgestiegene Erste. So ging es schließlich in die andere Richtung. 1971 Abstieg in die B-Klasse. Dort verweilte die Zweite allerdings nur ein Jahr. Sie stieg sofort wieder auf in die Kreisklasse A. Nach vielen vorderen Plätzen schaffte man 1977 den Aufstieg in die Kreisliga. Nachdem die Zweite im ersten Jahr nach dem Aufstieg den 14. Platz noch so eben schaffte, war es 1980 schon wieder vorbei mit der Kreisliga. Nach vielen Mittelplätzen in der Kreisklasse A verpaßte das Team von Axel Pascheberg 1986 den Aufstieg nur knapp, um diesen 1987 dann aber nachzuholen. Die Zweite schaffte 1986 und 1987 das Kunststück 41 Spiele nicht zu verlieren. So errang die Zweite 1987 dann auch Platz 2 in der Kreisliga. Diese Leistung konnte 1990 und 1992 nochmals wiederholt werden. 1992 durfte das Team von "Kalli" Lütje von der Bezirksliga träumen. Ein 4:1 Sieg gegen den VfB Behrensdorf und eine 0:4 Niederlage gegen den SV Kronsberg berechtigten aber nicht zum Aufstieg. Der Aufstieg wurde dann zwei Jahre später nachgeholt. Die Chronik der dritten Mannschaft ist geprägt von Höhen und Tiefen. Erst seit 1972 hat der OTSV wieder durchgehend eine dritte Mannschaft. In der Blütezeit der Liga in den 50er Jahren gehörten dem OTSV schon einmal drei Seniorenmannschaften an. Die Dritte spielte von 1952 bis 1960 in der untersten Klasse, der 2. Kreisklasse. 1959 mußte sie schon kurz vor Saisonende wegen Spielermangel zurückgezogen werden. Das Gleiche wiederholte sich ein Jahr später, so daß die Dritte wieder aufgelöst wurde. Auch der nächste Versuch, eine Dritte zu etablieren, schlug fehl. Nach zwei Jahren in der Kreisklasse B wurde 1970 keine dritte Mannschaft mehr gemeldet. 1972 dann gründete sich wieder eine dritte Mannschaft, die bis jetzt Bestand hat. Sie spielte vorerst in der untersten Klasse (Kreisklasse B), später dann Kreisklasse C und D. In der Kreisklasse D wurde der OTSV III 1984 überlegen mit 43:9 Punkten Meister. Die Dritte schaffte dann den Durchbruch und wurde mit 49:11 Punkten Meister der Kreisklasse C. Das Team spielte dann auch in der B-Klasse ein gute Rolle und konnte 1990 im Zuge der Staffelneueinteilung in die A-Klasse aufsteigen. Bei jedem Aufstieg dabei war Betreuer Willi Heinrich. Im Jahr 1991 klopfte der OTSV III an das Tor zur Kreisliga. Doch 41:19 Punkte bedeuteten nur Rang 3. Seit 1982 gibt es im OTSV eine vierte Herrenmannschaft. Ursprünglich spielten dort Fußballer, die sich im fortgeschrittenen Fußballalter noch zu jung für die Altliga hielten, aber auch nicht mehr am zeitaufwendigen Trainingsbetrieb teilnehmen wollten. Zu den "Vätern" der Vierten gehörten Klaus Sals, Werner Dalleg und Klaus Reimer. Nach zwei Jahren in der untersten Klasse schaffte die Vierte sogar den Aufstieg in die D-Klasse. Nach drei Jahren stieg sie von dort allerdings 1988 wieder ab. Heute spielt der OTSV IV wieder in der untersten Klasse. Im vergangenen Jahr 1993 fehlte der Vierten bei 35:13 Punkten nur ein Zähler zum Aufstieg in die B-Klasse. Im Jahre des 75jährigen Bestehens spielen in der Fußballabteilung des OTSV vier Herrenmannschaften sowie acht Jugendmannschaften. Damit besitzt der OTSV eine der größten Fußballabteilungen im Gebiet des KFV Rendsburg-Eckernförde. (wird fortgesetzt) |
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